Informationen über Malta

Lebensqulität

Die Lebensqualität auf Malta
Malta hat mehr als nur Sonne und Meer zu bieten. Entdecken Sie diese interessante Insel, welche auch eine 7000 jährige Geschichte zu bieten hat. Auch die Küche bietet mediterrane Köstlichkeiten, wie Fischgerichte, Oliven, Pasta und vorzügliche Weine.

Was erwartet Sie auf Malta?
- angenehmes Klima, über 300 Sonnentage
- Sicherheit, funktionierende Infrastruktur: Gesundheitswesen, Banken, Schulen, öffentliches Bussystem usw.
- angenehme mediterrane Lebensqualität
- mehrheitlich englisch sprechend und Euro als Landeswährung
- Reichhaltiges Angebot an Geschichte und Kultur

Das Klima der vier Jahreszeiten auf Malta

Wind und Wasser bestimmen das Klima. Malta profitiert dank seiner zentralen Lage im Mittelmeer und seiner georgrafischen Lage zu Nordafrika von heissen, trockenen Sommern sowie milden und frühlingshaften Wintermonaten.

Meist bläst ein erfrischender Wind über die Inseln. Dieser hält die wenigen Regenwolken im Sommer fern und dörrt aber im Sommer die Böden aus.

Im Winter
Der Winter ist von launischem und täglich völlig unterschiedlichem Wetter von mild bis stürmisch geprägt. Ab Mitte Februar nehmen die Regentage deutlich ab und die Pflanzenwelt erblüht. Die Temperaturen sind wesentlich angenehmer als bei uns.

Im Frühling
März und April ist die Zeit, wann Gemüse geerntet wird. Bereits im März sind zum Beispiel Erdbeeren pflückreif und schmecken im April schon äusserst süss und schmackhaft. Danach beginnt für die Landwirtschaft die lange Trockenzeit.

Im Sommer
Vom Juni bis August sind die Monate sehr trocken. Leichter Regen fällt zu dieser Zeit meistens nur nachts, ideal für sonnenhungrige Leute.

Im Herbst
Mitte September endet der Hoch­sommer mit manchmal sintflutartigen Regenfällen. Oktober und November bleiben angenehm warm und verlängern für uns die Sommerzeit.

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Daten und Fakten

Die maltesischen Inseln
Malta: 246 km2 (27 km lang, 14 km breit)
Gozo: 67 km2 (14 km lang, 7 km breit)
Entfernung zum Festland: Sizilien 95 km, Tunesien 290 km

Küstenlänge: Malta 136 km, Gozo 43 km

Einwohner: 400 000, davon auf Malta 360 000 und Gozo 40 000
Bevölkerungsdichte: 1200 Einwohner/km2

Hauptstadt: Valletta, erbaut 1566 vom Grossmeister de la Valette

Internationaler Flughafen: Luqa (tägliche Flüge aus der Schweiz, Österreich und Deutschland)


Repubblika ta‘ Malta

Die Republik Malta ist erst seit 1964 ein eigener Staat als Malta die Unabhängigkeit von Grossbritannien erhielt. Seit 2004 ist Malta EU-Mitglied. Deshalb bietet Ihnen Malta eine mediterrane Lebensqualität und von den Briten geprägte Infrastruktur.

Die Bevölkerung
Auf den maltesischen Inseln leben 400 000 Einwohner. Malta hat innerhalb der EU die grösste Bevölkerungsdichte mit mehr als 1200 Einwohner pro Quadrat­kilometer.Viele Völker hinterliessen Spuren auf Malta, so gibt es heute viele Nachnamen aus Italien, Spanien, Arabien usw. Man spürt bei den Maltesern, die geografische Nähe zu Italien und den Einfluss der Engländer während der Kolonialzeit.

Die Religion
93% der Malteser sind römisch katholisch und die 365 Kirchen auf Malta beweisen, dass die Malteser fleissige Kirchgänger sind. Die Religion hat hier noch mehr Einfluss auf das tägliche Leben als bei uns.

Die Malteser sind stolz auf ihre Religion und ihre Pfarreien. Jeder Festtag wird mit grossem Aufwand organisiert und vorbereitet, ganz gleich, ob es sich um ein Dorffest oder um ein bedeutenden christlichen Feiertag handelt.Am wichtigsten für die Dörfer sind ihre jeweils eigenen «Festas», mit denen der Schutzheilige ihrer Pfarrgemeinde geehrt wird.

Die Sprachen
Nebst der maltesischen Sprache ist englisch die zweite offizielle Landessprache. Doch maltesisch bestimmt das normale Leben. Die meisten Malteser verständigen sich in maltesisch. Es gibt Zonen, wie in der Umgebung von Sliema und St. Julian, wo es als chic gilt, englisch zu reden. Als dritte Sprache verstehen die Malteser gut italienisch.
Die maltesische Sprache ist hauptsächlich ein arabischer Dialekt, welcher aber in lateinischen Buchstaben geschrieben wird. Viele Wörter sind uns aus dem italienischen und französischen bekannt.

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Infrastruktur

Ausgebaute, moderne Infrastruktur
Das Gesundheitswesen gelte als eines der besten Europas. Bereits der maltesische Johanniterorden bot im Mittelalter ein gut ausgebautes und international bewundertes Gesundheitswesen an. Das Bildungswesen, auf dem englischen System aufgebaut, bietet gute Privatschulen und eine eigene Universität. Das öffentliche Verkehrssystem wurde mit einer neuen, ausländischen Busunternehmung modernisiert. Die Strassen werden alle in den kommenden Jahren erneuert. Eine nationale Airline verbindet die wichtigsten Städte Europas. Die Strom- und Wasserversorgung ist, wie im Süden üblich störungsanfällig. Die Erzeugung erfolgt in Malta.

Das Bildungswesen auf Malta

Universität Malta
Maltas staatliche Schulen sind für maltesische Bürger kostenlos. Es gibt aber auch zahlreiche kostenpflichtige Privatschulen. Die Schulgebühren dieser Schulen sind relativ günstig und Unterrichtssprache ist Englisch. Sowohl die staatlichen als auch die privaten Schulen bereiten ihre Schüler für «Ordinary-Level» und «Advanced-Level» Abschlüsse vor, welche dem Britischen Schulsystem entsprechen und zum Studium an einer Universität in Malta oder im Ausland berechtigen. In Malta gibt es keine Deutsche oder Schweizer Schulen.

Malta hat eine der ältesten Universitäten in Europa mit mehr als 7 000 Studenten. Es werden sowohl berufliche als auch technische Kurse angeboten die von hochqualifizierten Dozenten geführt werden. Ausserdem hat Malta auch internationale Schulen und Hochschulen für Informationstechnik, welche einen Abschluss mit Internationalem Diplom oder Masters anbieten.

Das Gesundheitswesen auf Malta

Zentralspital auf Malta: Mater Dei
Maltas Gesundheitswesen steht weltweit an fünfter Stelle von 240 Ländern. Die Insel bietet ein neugebautes und modernes Zentralspital (Mater Dei Hospital), welches mit moderner Technologie ausgestattet ist. Die meisten Spezialisten und Ärzte haben ihre Qualifikationen an maltesischen Universitäten erworben und haben sich anschliessend in England spezialisiert.

Malta hat auch private Gesundheitszentren und Spitäler.
Der Besuch beim Allgemeinarzt kostet im Schnitt € 10. Allgemeinärzte machen auch Hausbesuche für € 25. Private Pflegeversorgung durch hoch qualifiziertes Pflegepersonal wird ebenfalls angeboten. Es gibt eine gute Auswahl an privaten Pflege- und Seniorenheimen, wo Sie sehr engagiertes und fürsorgliches Personal finden. Neben den privaten Pflege- und Seniorenheimen gibt es auch staatliche Einrichtungen für Senioren.

Banken auf Malta

In den letzten 15 Jahren hat sich Malta zu einem modernen Finanzplatz zwischen Europa und Afrika entwickelt. Die ältesten und grössten Banken sind BoV und HSBC (vormals Mid-Med Bank). Schweizer können steuerfreie Konten eröffnen, es wird keine Verrechnungssteuer auf dem Zinsertrag erhoben. Der Zinsertrag muss nicht wie bei EU-Bürgern ins Heimatland transferiert werden. Die Zinssätze sind attraktiver als in der Schweiz. Mit dem neuen Datenaustausch ist zu beachten, dass Sie die Bankkonten im Ausland in Ihrer Steuererklärung deklarieren müssen.

Für eine Kontoeröffnung müssen Sie persönlich vorsprechen. Bevor ein Konto eröffnet wird, muss Ihre Bank in der Schweiz ein Referenzschreiben erstellen, dass Sie mit Ihnen in guter geschäftlicher Beziehung steht.

Keine Verrechnungssteuern
Für Schweizer Kunden mit Wohnsitz in der Schweiz erheben die maltesischen Banken keine Verrechnungssteuer und die erwirtschafteten Zinsen werden nicht ins Heimatland zurück überwiesen. Die Zinssätze auf Bankkonten sind attraktiver als in der Schweiz.

Das Verkehrswesen

Das Bussystem
Bequem waren sie ja nicht, die alten lauten, mehr als hart gefederten Bedford und Leyland Busse aus England. Aber es war allemal ein Erlebnis. Leider oder endlich wurden sie durch neue Busse ersetzt. Für das Auge geht wirklich etwas verloren, für den Reise-Komfort natürlich eine echte Bereicherung.

Air Malta
Die nationale Airline Air Malta verbindet alle wichtigen Flughäfen Europas mit dem Internationalen Airport Luqa.

Linksverkehr in Malta
Sie steuern dort die Autos rechts und alle Schalter, wie Blinker, Lichter usw. sind verkehrt rum. Zu Beginn ist das etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach einigen Tagen haben Sie sich daran gewöhnt.

Energieversorgung

Strom
Elektrizität wird seit kurzem aus Erdgas hergesestellt in einem grosses Werk bei Marsaxlokk, welches Sie nicht übersehen werden. Deshalb sind die Strompreise vorallem für Malteser sehr teuer. Die Spannung beträgt 230/240 V bei 50 Hz.

Steckdosen
Die Steckdosen sind gleich wie in England, mit drei flachen Stiften. Sie benötigen für Ihre Stecker spezielle Adapter, welche Sie bereits zu Hause kaufen können. Diese sind aber in Malta an vielen Orten erhältlich. Wenn Sie dreipolige CH-Stecker nutzen möchten, empfehle ich den Adapter in der Schweiz zu kaufen.

Wasser
Das meiste Wasser muss aus dem Meer bezogen werden und wird gereinigt und entsalzt. Es kann grundsätzlich getrunken werden, aber die meisten nutzen für Tee und Kaffee stilles Wasser aus der Flasche. Auf allen Hausdächern werden Sie viele Tanks sehen, diese versorgen das Haus mit Frischwasser.

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Freizeitangebot

Malta bietet je nach Lage pulsierendes Leben und Nightlife wie auch ruhige Plätze im Norden und im Süden. Auf Malta erleben Sie die 7000 jährige Geschichte und das lebhafte Treiben der Gegenwart gleichzeitig. Lassen Sie die Seele in die Jahrtausende tauchen und Sie werden eine Menge Erstaunliches entdecken. So spannend die maltesischen Inseln sind, so vielseitig ist auch das Freizeitangebot. So finden jugendliche und ältere Touristen für ihren Geschmack verschiedenste Angebote, Infrastrukturen und Gegebenheiten.

Sport
Die Malteser lieben Rugby, Pferdewagenrennen, Golf, Tennis und natürlich Fussball. Aber Malta bietet vor allem für den Wassersport ideale Voraussetzungen zum Tauchen (es gibt viele Tauchschulen) Sportfischen und Segeln.

Geniessen Sie das Nachtleben
Die Lebenseinstellung der Inselbewohner ist typisch mediterran: Sie geniessen das Leben und feiern, wann immer sich eine Gelegenheit bietet.

Das Nachtleben auf den Inseln kennt keine Pausen - auch wenn der abwechslungsreiche Veranstaltungskalender einmal weniger hergibt, so finden sich doch garantiert hervorragende Clubs oder Weinbars, die Sie noch nicht besucht, oder erstklassige Restaurants, die Sie noch nicht ausprobiert haben.

Festas und Prozessionen
Malta besitzt rund 365 Kirchen und fast jede Kirche feiert diese mit ihrem Schutzpatron. So beginnen im Juni bis in den späten Herbst die Festas. Jede Kirchgemeinde möchte das schönste und grösste Fest mit Feuerwerken veranstalten.

Shoppen
Was sich lohnt, ist ein Besuch in Ta‘ Qali Crafts Centre. Dort wirdnoch von Hand wunderschönes Glas geblasen. Am Sonntag ist der Markt (frische Fische) in Marsaxlokk ein Erlebnis.

Natur geniessen
In den letzten Jahren wurden Plätze verschönert und neu angelegt sowie liebevoll bepflanzt. Beispiele sind die Barracca Gardens in Valletta oder der Nationalpark in Ta‘ Qali. Im Norden und auf Gozo finden Sie noch urchige und ruhige Landschaften

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